Bezirksverband Wiesbaden-Limburg

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(Stand  15.11.2022)

 

 

 

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Jubilarenehrung 2022: Ein Festtag für unsere IG BAU!

„Jubilarehrungen sind immer Festtage für unsere Organisation!“ Mit diesen Worten beginnt die Festrede von Klaus Döring, stellvertretender Bezirksvorsitzender von Wiesbaden-Limburg auf der diesjährigen Jubilarenehrung in der Idsteiner Stadthalle. Dies sei die Gelegenheit, sich auf die Leistung und Erfolge der Gewerkschaft zu besinnen und dabei diejenigen zu würdigen, die den Grundstein für unsere heutige Arbeit gelegt haben.

Einige Jubilare gilt es zu ehren für 70, 65, 60, 50, und 40-jährige Mitgliedschaft.

Klaus Döring weist auf die aktuell großen Herausforderungen für gewerkschaftliches Handeln hin, die Krieg, Klimakrise und Inflation darstellen. Starke Gewerkschaften können dafür sorgen, dass die Lasten nicht einseitig auf die Schultern der Schwachen in der Gesellschaft abgeladen werden. Das zeigt unsere Geschichte, eine Geschichte, an der die Jubilare ihren Anteil hatten.

Den Gang durch diese Geschichte und verschiedene Ereignisse aus den Jahren, in denen die Jubilare der Gewerkschaft beigetreten sind, würzte Klaus Döring mit eigenen biografischen Erlebnissen. So erzählt er z.B., dass er noch lange nicht geboren war, als der älteste Jubilar vor 70 Jahren in die Gewerkschaft eintrat,. Vor vor 60 Jahren spielte noch auf Trümmergrund-stücken. Vor 40 Jahren nahm er zusammen mit einer halben Million Menschen an der größten Friedensdemonstration in Bonn teil.

Er schloss seine Rede mit der Bitte, dass die Jubilare ihre Erfahrung an jüngere Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

Nach der individuellen Ehrung der einzelnen Jubilarinnen und Jubilare klang ein feierlicher Nachmittag bei Kaffee und Kuchen aus.

Unsere Jubilare 2022; eingerahmt vom Vorsitzenden  Karl-Heinz Michel (links) und seinem Stellvertreter Klaus Döring (ganz rechts)
Unsere Jubilare 2022; eingerahmt vom Vorsitzenden Karl-Heinz Michel (links) und seinem Stellvertreter Klaus Döring (ganz rechts)
Bild: Klaus Döring (IG BAU)

Mindestlohn in der Gebäudereinigung jetzt bei 13 Euro pro Stunde

Lohn-Plus für Reinigungskräfte: Die Mitglieder unserer Gewerkschaft im Bezirksverband Wiesbaden-Limburg, die im Westerwaldkreis in der Gebäudereinigung arbeiten, bekommen deutlich mehr Geld. Der Einstiegsverdienst in der Branche klettert zum Oktober auf 13 Euro pro Stunde – 12,6 Prozent mehr als bislang. Beschäftigte in der Glas- und Fassadenreinigung kommen jetzt auf einen Stundenlohn von 16,20 Euro (plus 9,4 Prozent). 

„Wer Schulen und Büros putzt oder für Hygiene im Krankenhaus und Altenheim sorgt, macht einen unverzichtbaren Job. Dafür gibt es nun eine wichtige Anerkennung. Mit dem kräftigen Einkommensplus haben die Beschäftigten auch in Zeiten hoher Inflation de facto mehr Geld in der Tasche – und verdienen deutlich mehr als den gesetzlichen Mindestlohn, der im Oktober auf zwölf Euro pro Stunde gestiegen ist“, sagt  Bezirksverbandsvorsitzender Karl-Heinz Michel.

Die IG BAU Wiesbaden-Limburg appelliert an alle Reinigungskräfte in der Region, ihre nächste Lohnabrechnung zu prüfen. Denn die Löhne sind – bei ungelernten Kräften ebenso wie bei Fachleuten in der Glas- und Fassadenreinigung – für die Betriebe verpflichtend. „Jede Reinigungsfirma muss sich an die neuen Standards halten. Niemand darf weniger als 13 Euro pro Stunde verdienen. Wer trotzdem zu wenig bekommt, sollte sich an die IG BAU wenden“, rät Michel.

Nach dem Tarifvertrag, den Gewerkschaft und Arbeitgeber ausgehandelt haben, steigen die Einkommen im Januar 2024 erneut. Der unterste Stundenlohn liegt dann bei 13,50 Euro. In der Glas- und Fassadenreinigung werden künftig 16,70 Euro pro Stunde gezahlt. Außerdem profitiert der Nachwuchs: Die Azubi-Löhne erhöhen sich bis 2024 auf 900 Euro im ersten, 1.035 Euro im zweiten und 1.200 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

Gebäudereinigerin bei der Arbeit
Unverzichtbarer Job: Reinigungskräfte kümmern sich darum, dass Schulen, Büros und Arztpraxen sauber sind.
Für ihre Arbeit bekommen sie jetzt mindestens 13 Euro pro Stunde – und damit mehr als den gesetzlichen Mindestlohn, so die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU.

Foto: IG BAU | Tobias Seifert
[Das Bild ist in Druckqualität angehängt. Der Abdruck des Fotos im Zusammenhang mit diesem Artikel ist honorarfrei. Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.]

Vorstandsarbeit effizienter gestalten (Klausurtagung des Bezirksvorstandes)

Stürme, Dürre, Schädlinge: Gewerkschaft fordert mehr Forstpersonal

In fünf Jahren Schäden in Hessens Wäldern ums Achtfache gestiegen

Forstleute am Limit: Stürme, Trockenheit und Schädlinge machen nicht nur den Bäumen in der Region extrem zu schaffen, sondern führen auch zu einer Überlastung derer, die in der Forstwirtschaft arbeiten. Darauf macht die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Wiesbaden-Limburg aufmerksam – und fordert deutlich mehr Personal für die Branche. „Vom Forstwirt bis zur Revierleiterin – die Beschäftigten haben in Hessen alle Hände voll zu tun, um die massiven Schäden der letzten Jahre zu beseitigen. Gleichzeitig kümmern sie sich darum, die Wälder der Zukunft anzulegen, damit sie für den Klimawandel gewappnet sind“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel.

Im Wald spiele sich seit Jahren ein „regelrechtes Drama“ ab. „An den Bäumen zeigt sich schon jetzt, welche Folgen extreme Wetterereignisse und damit der Klimawandel haben“, so Michel. Der Gewerkschafter verweist auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach mussten allein im Jahr 2020 rund acht Millionen Kubikmeter Schadholz aus den hessischen Wäldern geholt werden – acht Mal mehr als noch fünf Jahre zuvor. Dabei entfielen 89 Prozent aller Schäden auf Nadelhölzer wie Fichten und Kiefern, die besonders anfällig für Hitze und Insektenbefall sind.

Der Forst sei eine Schlüsselbranche in puncto Klimaschutz. „Nachhaltig angelegte Wälder – mit gemischten Baumarten statt Monokulturen – kompensieren Millionen Tonnen CO2. Außerdem liefern sie Holz, das als klimafreundlicher Rohstoff gerade auf dem Bau immer stärker gefragt ist. Und schließlich sind die Wälder auch Erholungsorte für die Menschen“, betont Michel.

Doch ohne zusätzliches Personal dürfte sich die Lage in den kommenden Jahren weiter zuspitzen, warnt die IG BAU Wiesbaden-Limburg. Die Gewerkschaft ruft die Waldbesitzer in der Region dazu auf, sich dringend um mehr Fachleute zu kümmern: „Egal ob im Privatwald, im kommunalen Forst oder im Landesbetrieb HessenForst – nur mit deutlich mehr qualifizierten Beschäftigten wird die Mammutaufgabe Waldumbau zu schaffen sein“, macht Michel deutlich. Entscheidend seien hierbei faire Einkommen und gute Arbeitsbedingungen. Azubis müssten nach ihrer Ausbildung übernommen werden. „Gerade junge Menschen gehen fürs Klima auf die Straße. Demos sind wichtig, aber es braucht auch Menschen, die Bäume pflanzen und Wälder pflegen“, so Michel weiter.

In einer Umfrage der Forstgewerkschaft unter bundesweit 1.300 Beschäftigten der Branche gaben fast neun von zehn Befragten an, dass es im Betrieb nicht genügend Mitarbeiter gebe, um die anfallende Arbeit zu schaffen. 70 Prozent berichteten davon, durch die Arbeit „emotional ausgelaugt“ zu sein. „Hinzu kommt, dass ein großer Teil der Beschäftigten in den nächsten Jahren aus dem Berufsleben ausscheidet, ohne dass ausreichend Nachwuchskräfte in Sicht sind“, sagt Michel.

Nach Einschätzung der IG BAU sind bundesweit 11.000 Forstbeschäftigte zusätzlich nötig, um die aktuellen Aufgaben zu bewältigen. Das entspricht einer Erhöhung des aktuellen Personalschlüssels um einen Beschäftigten pro 1.000 Hektar Wald. Insgesamt gibt es in Deutschland 11,4 Millionen Hektar Wald. Weitere Infos im Netz unter: https://igbau.de/WALD-KLIMA-SCHUTZ-Kampagne-Unsere-Forderungen.html

Fällarbeiten im Forst
Forstbeschäftigte haben mehr zu tun denn je. Sie müssen nicht nur geschädigte Bäume fällen und
aufarbeiten, sondern auch die klimastabilen Wälder der Zukunft anlegen. Die zuständige Gewerkschaft
IG BAU setzt sich für mehr Personal im Forst ein.

Foto: IG BAU
[Das Bild ist in Druckqualität angehängt.
Der Abdruck des Fotos ist im Zusammenhang mit dieser
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erforderlich.]

Faire Arbeit-fairer Wettbewerb
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DGB Kreis­ver­band Wies­ba­den Rhein­gau
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