IG BAU - die Gewerkschaft in Deiner Nähe!


Service für unsere Mitglieder

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IG BAU: Die tun etwas!

Unsere Termine (Stand 18.05.2018)

Mai

24.05.2018, Kreisverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Vorstandsitzung, 18:30 h,
IG BAU-Büro Wiesbaden

25.05.2018, Rundgang zu Stätten der Verfolgung und des Widerstandes während der NS-Terrorherrschaft in Wiesbaden mit Axel Ulrich, , 15:00 – 17:30 hTreffpunkt: Rathaustreppe Wiesbaden (bei Regen im Rathausfoyer)
Der DGB Kreisvorstand Wiesbaden-Rheingau-Taunus lädt alle Kolleginnen und Kollegen recht herzlich ein!

Juni

07.06.2018, Wanderung nach Mainz-Kastel, Einkehr im Brauhaus *)

*) Alle IG BAU-Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen mitzumachen! Anmeldung bei Kollege Artur Braun, Telefon 0611 501904
 
Termine des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus findet ihr unter:
http://frankfurt-rhein-main.dgb.de/sv-kv/wiesbaden-rheingau-taunus/

Betriebsratswahl 2018: Betriebsräte kämpfen für Gute Arbeit!




Vom 1. März bis zum 31. Mai 2018 finden in ganz Deutschland Betriebsratswahlen statt. In zehntausenden Betrieben wählen die Beschäftigten ihre Vertreterinnen und Vertreter in den Betriebsrat. Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber – und sorgt für Mitbestimmung und Demokratie im Betrieb.

Oben wird gefeiert - unten wird malocht!

Erfolgreiche Flugblattaktion zur Eröffnung des Rhein-Main Congress–Centrums (RMCC) in Wiesbaden

Während der Rohbauarbeiten am RMCC hatten IG BAU-Kollegen mit polnischen Bauarbeitern gesprochen und wurden darüber informiert, dass dort im Akkord gearbeitet und zudem der tarifliche Mindestlohn nicht gezahlt werde.

Anlässlich der Eröffnung des RMCC informierten IG BAU-Mitglieder die Bürgerinnen und Bürger über diese Hintergründe. Die Arbeitsgruppe „Faire Vergabe“, als Initiator der Flugblattaktion, kritisiert die Praxis bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen und vermutet, dass nicht immer auf die Einhaltung der Sozialstandards (Löhne, Arbeits-bedingungen etc.) geachtet wird.

Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel fordert, der Bauherr müsse dafür sorgen, dass den Bauarbeitern Tariflöhne gezahlt werden. Außerdem bestehe die IG BAU darauf, dass die hessische Landesregierung endlich ein durchsetzbares Vergabe- und Tariftreuegesetz beschließt.

"Die IG BAU besteht darauf, dass die hessische Landesregierung endlich ein durchsetzbares Vergabe- und Tariftreuegesetz beschließt!", fordern die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Fairer Wettbewerb". Hier bei der Flugblattaktion (von links): Michael Leschnik, Christoph Kappel und Stefan Heinemann.

Foto: CK/IG BAU

Workers‘ Memorial Day: IG BAU ruft zu Gedenkminute auf

Gedenktag am 28. April | 8.600 Bau-Unfälle in Hessen

„Jeder Unfall ist einer zu viel“ – unter diesem Motto ruft die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) im Bezirksverband Wiesbaden-Limburg zu einer Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen auf. Bereits am kommenden Freitag [f. d. Red.: 27. April] – dem Vortag des internationalen Workers‘ Memorial Days – soll um 12 Uhr der Menschen gedacht werden, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind, so die IG BAU Wiesbaden-Limburg.
 
„Die Schweigeminute erinnert daran, dass nicht nur auf anderen Kontinenten beim Arbeitsschutz einiges im Argen liegt, sondern auch bei uns noch viel zu tun ist, um Beschäftigte besser zu schützen“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Michel. So kam es nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) auf Baustellen in Hessen im Jahr 2017 zu rund 8.600 Arbeitsunfällen, drei Unfälle endeten tödlich.
 
„Stürze vom Gerüst oder Verletzungen mit dem Häcksler entstehen oft unter Stress. Die Zeit für das richtige Absichern oder das Anziehen der Schutzkleidung muss aber da sein“, betont Michel. Der Gewerkschafter kritisiert die Haltung mancher Arbeitgeber, im Arbeitsschutz lediglich einen Kostenfaktor zu sehen: „Unternehmen sind dazu verpflichtet, für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Wer daran spart, handelt unverantwortlich.“
 
Der Workers‘ Memorial Day fand erstmals 1984 in Kanada statt: Die Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst rief damals dazu auf, der im Arbeitsleben verstorbenen Mitarbeiter zu gedenken. Seit 1989 wird der Gedenktag weltweit begangen. In der Berliner Gedächtniskirche findet dann am 28. April ein zentraler Gedenkgottesdienst mit Vertretern von Christentum, Islam und Judentum statt.

Gedenken an die Opfer von Arbeitsunfällen: Die Gewerkschaft IG BAU ruft am Workers‘ Memorial Day zu einer Schweigeminute auf.
Foto: IG BAU

Neuer Mindestlohn für 1.700 Dachdecker!

Löhne auf den Dächern steigen um 2,3 Prozent

Der Job in der Höhe zahlt sich aus: Für die rund 1.700 Dachdecker im Bezirksverband Wiesbaden-Limburg gilt ein neuer Facharbeiter-Mindestlohn. „Dachdecker, die einen Gesellenbrief in der Tasche haben, müssen jetzt mindestens 12,90 Euro pro Stunde bekommen“, so Karl-Heinz Michel von der IG BAU Wiesbaden-Limburg. Das Plus für Vollzeit Beschäf-tigte liegt damit bei rund 120 Euro im Monat. Alle Dachdeckerbetriebe müssen sich an die Lohnuntergrenze halten.
 
Die Gewerkschaft rät den Dachdeckern in unserem Bezirksverband, ihre nächste Lohnabrechnung zu prüfen. „Besonders Fachleute müssen darauf achten, nicht mit einem Helfer-Mindestlohn von 12,20 Euro abgespeist zu werden“, sagt Michel.
 
Gewerkschaftsmitgliedern, die in einem Innungsbetrieb arbeiten, steht sogar der Tariflohn zu. Der liegt derzeit bei 18,08 Euro pro Stunde, so die IG BAU.

Lohn-Plus auf den Dächern: Gesellen im Dachdeckerhandwerk müssen ab sofort mindestens 12,90 Euro pro Stunde bekommen.
Foto: IG BAU

Mehr Geld für die Gebäudreiniger/innen

Mindestlohn jab sofort 10,30 € auch für Minijobber!

Lohn-Plus für 13.230 Beschäftigte im Reinigungsbranche  

Die Reinigungskräfte im Bezirksverband Wiesbaden-Limburg bekommen mehr Geld: Ab sofort gilt in der Branche ein Mindestlohn von 10,30 Euro pro Stunde – drei Prozent mehr als bislang.
 
Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, den Lohnzettel genau zu prüfen. „Mit der nächsten Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein. Auch die vielen Minijobber in der Branche haben Anspruch auf die Erhöhung“, sagt Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel.

Alle 286 Reinigungsfirmen im Bereich des Bezirksverbandes müssten das Lohn-Plus an ihre 13.230 Beschäftigten zahlen. Wer dennoch leer ausgehe, bekomme Rat in den IG BAU-Büros in Wiesbaden (Telefon: 06 11 – 8 70 23) und Limburg (Telefon: 0 64 31 – 2 60 25).

Reinigungskräfte müssen ab sofort mindestens 10,30 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von drei Prozent. Die IG BAU zum Lohn-Check.
Foto: IG BAU

Bau-Mindestlohn steigt auf 14,95 Euro pro Stunde

Für 1.103 Bauunternehmen im Bezirksverband gilt neuer Lohn-Sockel

Höheres Lohn-Fundament auf dem Bau: Für die 12.030 Bauarbeiter aus dem gesamten Bezirksverband Wiesbaden-Limburg gilt ab sofort ein höherer Mindestlohn. Gelernte Maurer, Zimmerer und Co. müssen nun mindestens 14,95 Euro pro Stunde bekommen. Damit stehen am Monatsende 43 Euro mehr auf dem Lohnzettel.

Die IG BAU Wiesbaden-Limburg spricht von einem „wichtigen Schritt“ für Tausende Beschäftigte in der Region. „Der Bau brummt. Die Geschäfte laufen so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Jetzt bekommen die Bauarbeiter etwas von den steigenden Umsätzen ab“, sagt Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel. An die Untergrenze müssen sich alle 178 Bauunternehmen in Wiesbaden halten.
 
Gestiegen ist außerdem der Helfer-Lohn auf dem Bau. Wer ohne abgeschlossene Berufsausbildung arbeitet, hat nun Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,75 Euro. Michel: „Die Beschäftigten sollten jedoch genau prüfen, welche Bezahlung ihnen zusteht. Oft versuchen Betriebe, Facharbeiter mit dem Helfer-Lohn abzuspeisen. Doch das ist illegal.“
 
Entscheidend für die fair bezahlte Arbeit auf dem Bau sei ohnehin nicht der Mindest-, sondern der Tariflohn. Der liegt zurzeit bei 19,51 Euro pro Stunde. Antworten auf alle Fragen rund um den Lohn bietet die Info-Hotline der IG BAU unter 0391 / 40 85 232.

Bauarbeiter bekommen ab sofort einen höheren Mindestlohn. Die Untergrenze für Facharbeiter steigt auf 14,95 Euro pro Stunde, teilt die IG BAU Wiesbaden-Limburg mit.
Foto: Hermann Diller/ IG BAU

Auftaktveranstaltung: Aktiv 55 plus

Wir müssen uns in die Rentenpolitik einmischen!

Am 5. Februar 2018 fand die Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Arbeitskreises „Aktiv 55 plus“ statt. 15 KollegInnen haben sich in den Räumen des Bezirksverbandes Wiesbaden-Limburg in Wiesbaden getroffen.

Themen der Veranstaltung:
 Was muss ich beachten, wenn die Rente ansteht?
 Was kann ich jetzt noch tun um alle Möglichkeiten für eine optimale Rente auszuschöpfen?

Als Referent konnten wir Kollege Steffen Spengler gewinnen. Beruflich berät er als Außendienstmitarbeiter der SOKA-Bau die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben der Bauwirtschaft und ist staatlich geprüfter Rentenberater.

Der Kollege Spengler hat die unterschiedlichen Rentenarten vorgestellt und erläutert: Wer kann denn tatsächlich mit 63 Jahren und nach 45 Beitragsjahren ohne Abschlag in Rente gehen? Für die KollegInnen war es wichtig zu wissen, mit welchen Abschlägen sie bei vorzeitigem Rentenbezug rechnen müssen. Interessant waren vor allem auch die Erläuterungen zur Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Anhand eines konkreten Beispiels wurde deutlich, dass die ausgewiesenen Beträge nicht der Nettorente entsprechen.

In der Diskussion zeigte sich die Enttäuschung der KollegInnen darüber, wie niedrig die Nettorente nach jahrzehntelanger Arbeit tatsächlich ist.

Fazit der Diskussion: Wir müssen uns in die Rentenpolitik einmischen! Sei es bei Demonstrationen, durch die Mitarbeit in der IG BAU oder in den Parteien.

Der Arbeitskreis wird im Laufe des Jahres weitere Veranstaltungen anbieten.

Initiatoren des Arbeitskreises "Aktiv 55 plus": KollegInnen Cornelia Hammen, Peter Linker, Michael Leschnik und Franz Pitz.

Aktiv 55 plus: Wir müssen uns in die Rentenpolitik einmischen!

Foto: IG BAU

Erfahren, was die Kollegen verdienen: So geht's- oder auch nicht!

Mehr Transparenz, mehr Gerechtigkeit?
Seit dem 6. Januar haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Recht zu erfahren, was Kolleginnen und Kollegen mit vergleichbaren Aufgaben verdienen. Doch die Hürden dafür sind hoch - und längst nicht alle Beschäftigten profitieren von dem neuen Entgelttransparenzgesetz.
Mehr dazu unter http://www.dgb.de/themen/++co++2d10a018-f076-11e7-a06e-52540088cada

Foto: DGB/Welcomia/123rf.com

Bei Streit mit dem Chef: Rechtsexperten der IG BAU kontaktieren!

Rechtshilfe für Beschäftigte im Bezirksverband

Juristischer Beistand bei Problemen im Job: Im letzten Jahr waren die Rechtsberater der
IG BAU Wiesbaden-Limburg in insgesamt 416 Fällen aktiv. Die Rechtsschutz-Experten
der Gewerkschaft standen Beschäftigten auch aus Wiesbaden zur Seite, wenn es Ärger
mit dem Chef oder der Bürokratie gab.

„Für volle Terminkalender sorgten Rechtsfragen von A wie Abmahnung bis Z wie
Zeugnisverweigerung“, berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Michel. Auch
zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne seien 2016 häufig Thema gewesen, so der
Gewerkschafter. Viele Arbeitgeber hätten den Beschäftigten Sonderzahlungen wie das
Weihnachtsgeld oder Feiertagszuschläge vorenthalten. „Behördenentscheidungen wie
fehlerhafte Hartz-IV-Bescheide, Rentenberechnungen oder Schwerbehinderten- anerkennungen bargen ebenfalls oft Konfliktpotenzial“, so Michel weiter.

Häufig sei gerade die Reinigungsbranche von Streitigkeiten betroffen: „Angeordnetes
Turbo-Putzen ohne Zahlung der Mehrarbeit ist leider nach wie vor ein Trend bei vielen
Firmen“, beklagt die IG BAU. Aber auch Bauarbeiter, Garten- und Landschaftsbauer,
Maler und Lackierer bis hin zu Floristen hätten oft nach fachlicher Hilfe gefragt. Die
Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich weder von Chefs noch von Behörden
einschüchtern zu lassen.

Termine für die Rechtsberatung können vereinbart werden in den IG BAU-Büros in
Wiesbaden (Telefon: 06 11 – 8 70 23) und Limburg (Telefon: 0 64 31 – 2 60 25).

IG BAU-wir setzen uns für Dich ein. Klick hier und hole dir Rat
http://www.igbau.de/Binaries/Binary10077/FB_Rechtsschutz_03_2010.pdf

Sachkundige Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten im Job: Die Rechtsberatung der IG BAU Wiesbaden-Limburg hilft bei Ärger mit Chef oder Behörden. Das gibt Bauarbeitern, Malern oder Gebäudereinigerinnen Orientierung im Paragrafen-Dschungel.
Foto: IG BAU

Mitgliederservice-Büros: Wir sind für unsere Mitglieder da!

Mitgliederbüro Wiesbaden

Telefon: 0611/87023
Fax: 0611/87058
E-Mail: wiesbaden@igbau.de
Salierstraße 25
65189 Wiesbaden

Sprechzeiten:

Montag, Dienstag und Mittwoch: 8.30h-12.30h und 13.30h-16.30h

Donnerstag: 8.30h-12.30h und 13.30h-18.00h

Freitag: 8.00h-13.00h
Mitgliederbüro Limburg

Tel.: 06431/26025
Fax.: 06431/27967
E-Mail: limburg@igbau.de
Westerwaldstr. 111
65549 Limburg

Sprechzeiten:

Dienstag und Mittwoch: 8.30h-12.30h und 13.30h-16.30h



Freitag: 8.00h-13.00h