IG BAU - die Gewerkschaft in Deiner Nähe!


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Bitte unbedingt vorher telefonische Terminabsprache in Limburg
unter 06431/25025 und in Wiesbaden 0611/87023!


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Unsere Termine (Stand 12.07.2018)


Juli

25.07.2018, Arbeitsgruppe Fairer Wettbewerb, 16:30 h, IG BAU Büro Wiesbaden

August

18./19.08.2018, IG BAU-Betriebsgruppe SOKA Maler: Kulturfahrt: Besuch des Westdeutschen Rundfunks, Köln

23.08.2018, Arbeitskreis Senioren: Busfahrt nach Michelstadt

30.08.2018, Kreisverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Sommerfest ab 17:00 h, IG Bau-Büro Wiesbaden

September

06.09.2018, Arbeitskreis Senioren: Wandertreff in Hessloch-Grüner Baum

20.09.2018, Arbeitskreis Senioren: Busfahrt nach Idar-Oberstein

Alle Veranstaltungen des Arbeitskreis Senioren: Anmeldung bei Kollegen Artur Braun 0611-501904

Termine des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus findet ihr unter:
http://frankfurt-rhein-main.dgb.de/sv-kv/wiesbaden-rheingau-taunus/

Pflege und Gesundheit in Deutschland-alles prima?

Einladungshinweis: Veranstaltung des Arbeitskreises Aktiv 55 Plus

Am 19. Juli trifft sich der AK zu einer interessanten Veranstaltung im IG BAU-Büro Wiesbaden. Der Vorsitzende des AK Senioren, Frau Pitz, wird sich einem brisanten Thema, nämlich Gesundeit und Pflege annnehmen. Dabei wird er Antworten auf die Fragen

Was läuft falsch im System?
Was will die GROKO ändern?
Was fordern die Gewerkschaften?

geben.

Wir laden alle Kolleginnen und Kollegen herzlich ein; kommt und bringt noch eine Kollegin/ein Kollege mit zum Treffen. Eure Meinung zu den Themen ist uns wichtig!


Mitglieder des Arbeitskreies Aktiv 55 Plus:
Cornelia Hammen
Michael Leschnik
Peter Linker
Franz Pitz

Eindrücke aus der diskussionsfreudigen Veranstaltung




Fotos: CK / IG BAU

Unser Kollege Franz Pitz, Vorsitzender des AK Senioren referierte über die Defizite im Gesundheitssystem. Sein besonderes Augenmerk galt der personellen Situation in den Krankenhäusern sowie den Alten- und Pflegeheimen.

Ursachen für die personelle Unterbesetzung sind die miesen Arbeitsbedingungen und die schlechte Vergütung der Kolleginnen und Kollegen.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sind den Gewinnerwartungen der Konzerne im Gesundheitswesen ausgesetzt (zum Beispiel erwartet der Helios-Konzern einen Gewinn von 10 - 15 %).

Die Versammelten waren sich mit Franz Pitz darüber einig, dass der Einfluss der Konzerne auf die Politik zurück gedrängt werden muss.

Im Rahmen des Vortrages wurden die Vorteile einer Bürgerversicherung dargestellt.

In der anschließenden Diskussion berichteten die Kolleginnen und Kollegen über ihre negativen Erfahrungen mit dem Gesundheitswesen.

Wegen der personellen Unterbesetzung sind in vielen Pflegeeinrichtungen gravierende Missstände festzustellen.

Nur durch den Einsatz von Familienangehörigen können die schlimmsten Auswüchse begrenzt werden. Die Pflegekräfte sind sehr oft überfordert weil sie für zu viele Menschen zuständig sind. Die Würde des Einzelnen bleibt oft auf der Strecke.

Am Ende des abends waren sich die Kolleginnen und Kollegen darüber einig, dass Druck auf die politiischen Entscheidungsträger vor Ort ausgeübt werden muss. Dies geht nur mit dem DGB, den Sozialverbänden (zum Beispiel VdK, Diakonie und Caritas) und weiteren Bündnispartnern.

Eine Veränderung der Situation im Gesundheitswesen kann letztlich nur durch gemeinsame Aktivitäten durchgesetzt werden.

Bau-Mindestlohn steigt auf 14,95 Euro pro Stunde

Für 1.103 Bauunternehmen im Bezirksverband gilt neuer Lohn-Sockel

Höheres Lohn-Fundament auf dem Bau: Für die 12.030 Bauarbeiter aus dem gesamten Bezirksverband Wiesbaden-Limburg gilt ab sofort ein höherer Mindestlohn. Gelernte Maurer, Zimmerer und Co. müssen nun mindestens 14,95 Euro pro Stunde bekommen. Damit stehen am Monatsende 43 Euro mehr auf dem Lohnzettel.

Die IG BAU Wiesbaden-Limburg spricht von einem „wichtigen Schritt“ für Tausende Beschäftigte in der Region. „Der Bau brummt. Die Geschäfte laufen so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Jetzt bekommen die Bauarbeiter etwas von den steigenden Umsätzen ab“, sagt Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel. An die Untergrenze müssen sich alle 178 Bauunternehmen in Wiesbaden halten.
 
Gestiegen ist außerdem der Helfer-Lohn auf dem Bau. Wer ohne abgeschlossene Berufsausbildung arbeitet, hat nun Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,75 Euro. Michel: „Die Beschäftigten sollten jedoch genau prüfen, welche Bezahlung ihnen zusteht. Oft versuchen Betriebe, Facharbeiter mit dem Helfer-Lohn abzuspeisen. Doch das ist illegal.“
 
Entscheidend für die fair bezahlte Arbeit auf dem Bau sei ohnehin nicht der Mindest-, sondern der Tariflohn. Der liegt zurzeit bei 19,51 Euro pro Stunde. Antworten auf alle Fragen rund um den Lohn bietet die Info-Hotline der IG BAU unter 0391 / 40 85 232.

Bauarbeiter bekommen ab sofort einen höheren Mindestlohn. Die Untergrenze für Facharbeiter steigt auf 14,95 Euro pro Stunde, teilt die IG BAU Wiesbaden-Limburg mit.
Foto: Hermann Diller/ IG BAU

Bei Streit mit dem Chef: Rechtsexperten der IG BAU kontaktieren!

Rechtshilfe für Beschäftigte im Bezirksverband

Juristischer Beistand bei Problemen im Job: Im letzten Jahr waren die Rechtsberater der
IG BAU Wiesbaden-Limburg in insgesamt 416 Fällen aktiv. Die Rechtsschutz-Experten
der Gewerkschaft standen Beschäftigten auch aus Wiesbaden zur Seite, wenn es Ärger
mit dem Chef oder der Bürokratie gab.

„Für volle Terminkalender sorgten Rechtsfragen von A wie Abmahnung bis Z wie
Zeugnisverweigerung“, berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Michel. Auch
zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne seien 2016 häufig Thema gewesen, so der
Gewerkschafter. Viele Arbeitgeber hätten den Beschäftigten Sonderzahlungen wie das
Weihnachtsgeld oder Feiertagszuschläge vorenthalten. „Behördenentscheidungen wie
fehlerhafte Hartz-IV-Bescheide, Rentenberechnungen oder Schwerbehinderten- anerkennungen bargen ebenfalls oft Konfliktpotenzial“, so Michel weiter.

Häufig sei gerade die Reinigungsbranche von Streitigkeiten betroffen: „Angeordnetes
Turbo-Putzen ohne Zahlung der Mehrarbeit ist leider nach wie vor ein Trend bei vielen
Firmen“, beklagt die IG BAU. Aber auch Bauarbeiter, Garten- und Landschaftsbauer,
Maler und Lackierer bis hin zu Floristen hätten oft nach fachlicher Hilfe gefragt. Die
Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich weder von Chefs noch von Behörden
einschüchtern zu lassen.

Termine für die Rechtsberatung können vereinbart werden in den IG BAU-Büros in
Wiesbaden (Telefon: 06 11 – 8 70 23) und Limburg (Telefon: 0 64 31 – 2 60 25).

IG BAU-wir setzen uns für Dich ein. Klick hier und hole dir Rat
http://www.igbau.de/Binaries/Binary10077/FB_Rechtsschutz_03_2010.pdf

Sachkundige Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten im Job: Die Rechtsberatung der IG BAU Wiesbaden-Limburg hilft bei Ärger mit Chef oder Behörden. Das gibt Bauarbeitern, Malern oder Gebäudereinigerinnen Orientierung im Paragrafen-Dschungel.
Foto: IG BAU

Öfnnungszeiten unserer Büros

Mitgliederbüro Wiesbaden
Telefon: 0611/87023
Fax: 0611/87058
E-Mail: wiesbaden@igbau.de
Salierstraße 25
65189 Wiesbaden

Sprechzeiten:
Montag: 10:00 h bis 12:30 h und 14:00 bis 17:00 h
Dienstag: geschlossen
Mittwoch:
11.7.2018 (von 14:00 h bis 16:00 h)

25.7.2018
08.8.2018
22.8.2018
05.9.2018 und
19.9.2018 jeweils von 9.30 h-12.30 h und 14:00 h-16.00 h

Donnerstag: 9.30 h-12.30 h und 14.00 h-17:30 h
Freitag: geschlossen
Mitgliederbüro Limburg
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Fax.: 06431/27967
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Mittwoch:
04.7.2018
18.7.2018
01.8.2018
15.8.2018
29.8.2018
12.9.2018 und
26.9.2018 jeweils von 8:30 h bis 16:30 h

Donnerstag: geschlossen
Freitag: 8.00 h-11:30 h