IG BAU - die Gewerkschaft in Deiner Nähe!


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unter 06431/25025 und in Wiesbaden 0611/87023!


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Unsere Termine (Stand 04.09.2019)

September

12.09.2019, Workshop: Wie können wir unsere Aktivitäten in der IG BAU so attraktiv gestalten, dass andere mitmachen wollen? 18:00h, Büro Wiesbaden, Salierstr. 25, 65189 Wiesbaden. //Anmeldung im IG BAU-Büro erforderlich//

12.09.2019 AK Senioren:Wanderung nach Freudenberg, Abschluss im Gasthaus Taunusblick*)

17.09.2019, Kreisverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus: Vorstandsitzung,18:00 h, Büro Wiesbaden

21.09.2019, Jubilarehrung des Bezirksverbandes Wiesbaden-Limburg, 14:00 h, Stadthalle Idstein

26.09.2019, AK Senioren: Busfahrt nach Lohr am Main. Anschließend Einkehr in der "Frische Quelle" in Habichtsthal *)

Oktober

10.10.2019, AK Senioren: Wanderung nach Hessloch, Abschluss im Gasthaus "Grüner Wald".*)

16.10.2019, AK Aktiv 55plus: Vorstandsitzung, 16:00h, Büro Wiesbaden.

*) Alle IG BAU-Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen mitzumachen!
Anmeldung bei Kollege Artur Braun, Telefon 0611 501904


Termine des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus findet ihr unter:
http://frankfurt-rhein-main.dgb.de/sv-kv/wiesbaden-rheingau-taunus/

„NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!“

Gemeinsam: DGB, AfA (SPD) und die Arbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft (Partei Die LInke) für Frieden!

Das ist die Antwort der Gewerkschaften auf das unermessliche Leid, das Nazi-Deutschland über die Welt gebracht hat als es am 1. September 1939 Polen überfiel und damit die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs auslöste.

Achtzig Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskriegs der Nazis haben wir allen Anlass, am Antikriegstag daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Militarismus, von Menschenfeindlichkeit und Rassismus führen kann.

Demokratie, Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen entschlossen verteidigt werden.

Das weiß niemand besser als wir Gewerkschaften. Deshalb waren wir von Anfang an zentraler Teil der Friedensbewegung und haben zu ihren Erfolgen beigetragen. Wir wissen aber auch: Unser Kampf gegen Faschismus, nationalistische Kriegstreiberei und besinnungsloses Wettrüsten ist längst nicht vorbei. Im Gegenteil: Wir leben heute in einer Welt, in der unser gewerkschaftlicher Einsatz für eine starke Friedensbewegung besonders gefordert ist.

Auch in Wiesbaden waren wir in diesem Jahr im Kontext des Antikriegstages auf der Straße – wenn auch aus organisatorischen Gründen etwas verspätet. Am 5. September fand in Wiesbaden auf dem Mauritiusplatz eine Kundgebung statt.

Der DGB-Kreisvorsitzende Sascha Schmitt begrüßt die Friedensaktivisten.

Die IG BAU war auch dabei.

Michael Leschnik: Frieden ist ein wertvolles Gut.

Text & Fotos: IG BAU

Es sind noch viel zu wenige, die für Frieden auf die Straße gehen. Wo sind die Mitglieder der anderen demokratischen Parteien?

"Jede Krankheit hat ein Preisschild!“

Die Kommerzialisierung unseres Gesundheitswesens muss dringend zurückgenommen werden!

Für den 28.08.2019 hatte der AK „aktiv 55plus“ zum Thema „Krankes Gesundheits- wesen in Wiesbaden und die Auswirkungen auf Beschäftigte und Patienten“ eingeladen.
Bei tropischen Temperaturen informierten sich 14 KollegInnen im Büro des Bezirksverbades über die Situation in Wiesbaden.

Als Referentin konnte Anja Golder, Fachreferentin der Gewerkschaft Ver-di gewonnen
werden. Sie betreut hauptsächlich die KollegInnen im Gesundheits- und Altenpflegebereich in Wiesbaden.

Anja Golder: „Das Zahlenverhältnis von Patienten zu einer Pflegekraft ist sehr schlecht.
Dadurch entstehen permanente Überforderungen der Pflegekräfte. Sie werden ständig zum Einsatz gerufen, weil es zu wenig Personal gibt. Es kommt durchaus vor, dass eine Pflege-fachkraft durchgehend an 12 Tagen arbeitet. Durchschnittlich bleiben Pflegefachkräfte nur zwischen 8 und 10 Jahren in ihrem Beruf. Viele wechseln stattdessen in den Einzelhandel.

Auch dort ist die Bezahlung schlecht, aber es gibt andere Arbeitszeiten. Die Bezahlung für Pflegefachkräfte liegt im Übrigen immer noch deutlich unter vergleichbaren Ausbildungsberufen.

Weiter lesen: Klicke hier Arbeitskreis Aktiv 55plus

Massive Einbußen für 3.850 ArbeitnehmerInnen!

Wir appellieren an unsere Reinigungskäfte: Keine schlechteren Arbeitsverträge unterschreiben!

Weniger Urlaubstage, gestrichene Zuschläge, Arbeit auf Abruf: Einem Großteil der 3.850 Wiesbadener Reinigungskräfte drohen ab sofort massive Einbußen. Wir rufen die Beschäftigten dazu auf, die Einschnitte nicht hinzunehmen. „Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben“, warnt Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel.

Nach Angabender Arbeitsagentur arbeiten in Hessen insgesamt knapp 73.000 Menschen in der Gebäudereinigung. Sollten die Arbeitgeber bei dieser Praxis bleiben und die anstehenden Tarifverhandlungen blockieren, dürfte die Reinigungsbranche einen „heißen Sommer“ erleben. „Auch in der Landeshauptstadt könnten dann Schulen, Büros und Krankenhäuser schmutzig bleiben“, so Michel. Die Friedenspflicht zwischen IG BAU und Arbeitgebern lief Ende Juli aus.

Zum Hintergrund: Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks hat den Rahmentarifvertrag für die Branche zum 31. Juli gekündigt. Bevor Gewerkschaft und Arbeitgeber am 15. August über einen neuen Vertrag verhandeln, sollen nach
Beobachtung der IG BAU in der Zwischenzeit die Standards gedrückt werden. „Statt
bisher 28 oder 30 Tagen Urlaub sollen Beschäftigte jetzt das gesetzliche Minimum von 20 Tagen hinnehmen. Zuschläge für Überstunden oder besondere Aufgaben wie etwa die OP-Reinigung werden in den neuen Arbeitsverträgen eingekürzt oder ganz
gestrichen“, berichtet Michel. Besonders brisant: Geht es nach dem Willen einiger
Firmen, dann sollen Beschäftigte, die bislang feste Arbeitszeiten hatten, künftig auf Abruf arbeiten.

„Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen
müssen“, kritisiert die IG BAU. Gerade Frauen seien von den Kürzungen betroffen. Der größte Teil von ihnen habe dabei nur einen Teilzeit- oder Minijob. Hinzu kommt: „Selbst Vollzeitkräfte, die noch nicht einmal 1.300 Euro netto verdienen, haben schon jetzt große Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden.“

Wir rufen die Reinigungsfirmen in der Region auf, sich in ihrem Arbeitgeberverband für die Rückkehr zu den tariflichen Standards einzusetzen. Davon profitiere am Ende die Branche selbst: Denn bleibe es bei der aktuellen Praxis, dann dürften sich nach Einschätzung der IG BAU viele Beschäftigte nun für einen Arbeitgeber entscheiden, der sich an die bisherigen, attraktiveren Bedingungen halte.

Das wiederum werde auch den Wettbewerb zwischen „sauber arbeitenden“ Firmen und „Schmutzkonkurrenten“ verschärfen.„Aber auch die öffentliche Hand ist gefordert: Städte und Kommunen können die Regeln festlegen, nach denen Schulen, Rathäuser und Ämter gereinigt werden. Klar ist: Zu sauberen Gebäuden gehören auch saubere Arbeitsbedingungen“, so Michel.Sollte die schon seit April vergangenen Jahres andauernde Tarifrunde am 15. August erneut keinen Durchbruch bringen, müssen Firmen und Kunden mit Arbeitsniederlegungen auch in Wiesbaden rechnen.

Reinigungskräfte sind auf jeden Euro angewiesen. Jetzt wollen ihnen die Arbeitgeber Zuschläge und Urlaubstage streichen. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU spricht von einem „Schlag ins Gesicht“ der Beschäftigten – und ruft zu einem „heißen Sommer“ in der Branche auf.

Foto: IG BAU
[Der Abdruck des Fotos ist honorarfrei. Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.]

Wald in Not: Waldstrategie“ und mehr Forst-Personal!

IG BAU Wiesbaden-Limburg warnt vor „Dürre-Stress“ und massiven Schäden


Zu trocken, zu warm, zu viele Schädlinge: Ein Großteil der heimischen Nadelbäume ist nach unserer Einschätzung akut bedroht – mit massiven Folgen für die Forstwirtschaft in der Region.

„Nach dem Hitze-Jahr 2018 fehlt auch in diesem Sommer bislang der nötige Regen. Gerade heimische Fichten leiden unter ,Dürre-Stress‘. Die Bäume sind Schädlingen wie dem Borkenkäfer fast schutzlos ausgeliefert“, sagt der Vorsitzende des Bezirksverbandes, Karl-Heinz Michel.

Die aktuelle Lage sei dabei erst der Anfang. „Der heimische Wald bekommt den Klimawandel längst zu spüren. Bei Fichten, Kiefern und Tannen geht es langfristig ums Überleben“, warnt Michel.Nadelbäume machen knapp 40 Prozent der Waldfläche in Hessen und Rheinland-Pfalz aus.

Das geht aus der letzten Bundeswaldinventur hervor. „Etwa jeder fünfte Baum in Hessen und Rheinland-Pfalz ist eine Fichte. Sie ist besonders von der aktuellen Witterung betroffen“, so Michel. Ohne ausreichend Wasser könnten die Bäume kaum Harz bilden, das sie gegen die Schädlinge schütze, erklärt der Gewerkschafter. Wegen der Wärme halte sich der Buchdrucker derzeit etwa vier Generationen lang – statt wie sonst nur zwei. Geschwächte Bäume seien zugleich anfälliger für Stürme. Nach unserer Beobachtung sind mittlerweile sogar junge Bäume vom Borkenkäfer betroffen, obwohl der Schädling sonst überwiegend ältere Bäume mit dicker Rinde befalle.

„Die Ausfälle bei der Holzernte könnten damit in einigen Jahren massiv sein“, warnt Michel. Wichtig sei jetzt eine neue „Waldstrategie“, um den Forst vor dem Klimawandel zu schützen. „Wir brauchen eine breite Aufforstung mit den Baumarten, die vor Ort gedeihen. Dabei müssen private Waldbesitzer und staatliche Forsten noch stärker als bisher auf Mischwälder setzen. Eine Fichte, die neben Buchen und Eichen steht, kommt besser mit Schädlingen zurecht!“

Holz-Einschlag: Gerade werden viele Festmeter Nadelholz aus dem Wald geholt. Denn ein Großteil heimischer Bäume ist wegen Hitze und Trockenheit von Schädlingen befallen.
Foto:IG BAU

Griff ins Portemonnaie: Arbeitgeber wollen keine Überstunden-Zuschläge zahlen

Bezirksverband Wiesbaden-Limburg: 7.830 Reinigungskräfte in Teilzeit - davon 3.535 in Minijobs

Von der Arbeitszeit bis zu den Urlaubstagen – alles geregelt. Bislang jedenfalls. Jetzt aber wird der Job für die insgesamt 8.900 Reinigungskräfte im Bezirksverband zur
„Wackelpartie“. Denn die Arbeitgeber haben den Manteltarifvertrag gekündigt. Wir, als
Gebäudereiniger-Gewerkschaft kritisieren das scharf: „Die Reinigungskräfte hängen damit völlig in der Luft. Die 245 Reinigungsfirmen können ihnen quasi freihändig Urlaubstage streichen und zusätzliche Arbeitszeiten aufs Auge drücken“, sagt der Vorsitzende unseres Bezirksverbandes, Karl-Heinz Michel.

Die Kündigung des Manteltarifvertrages sei „eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht aller Beschäftigten, die in der Gebäudereinigung arbeiten“.

Wir nennen die Hintergründe: „Die Arbeitgeber wollen bei den Überstunden Geld sparen – insbesondere bei Teilzeitkräften. Dahinter steckt also der pure ‚Lohn-Geiz‘“, so Michel. Denn der bisherige Rahmentarifvertrag sehe bei Mehrarbeit für Vollzeit-Beschäftigte einen Zuschlag von 25 Prozent des Stundenlohns vor. Nachdem das Bundesarbeitsgericht nun entschieden habe, dass auch Teilzeit-Beschäftigte Anspruch auf diesen Zuschlag haben, sei die Absicht der Arbeitgeber klar: „Sie wollen bei den Zuschlägen knapsen. Genau genommen ist das der Griff ins Portemonnaie von Teilzeitkräften. Es trifft also die Menschen, die ohnehin schon wenig haben und extrem hart für ihr Geld arbeiten müssen“, sagt Karl-Heinz Michel verärgert.
Überstunden seien in der Gebäudereinigung an der Tagesordnung – und Teilzeitjobs gang und gäbe: Im Bezirksverband arbeiten 7.830 Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Teilzeit, 3.535 davon lediglich mit einem Minijob.

Zwischen Gewerkschaft und Bundesinnungsverband rumort es seit langem. „Die Arbeitgeber weigern sich seit Monaten beharrlich, über bessere Arbeitsbedingungen in der Branche zu verhandeln. – Und das sogar bei steigenden Jahresumsätzen von bundesweit zuletzt mehr als 17 Milliarden Euro“, so Karl-Heinz Michel. Nach der Kündigung des Rahmentarifvertrags erwarten wir im Bezirksverband nun „extremen Unmut unter den Beschäftigten “.

Wir pochen beim Bundesinnungsverband schon lange darauf, konstruktive Gespräche zu führen: „Die Beschäftigten verlangen mehr Anerkennung für ihre harte Arbeit. Dazu gehört auch, dass Fachkräfte richtig bezahlt, Berufserfahrung
honoriert und die Aufstiegschancen verbessert werden – genauso wie die generelle
Einführung von Weihnachtsgeld“, so Michel.

Außerdem müssten die belohnt werden, die der Gebäudereinigung über Jahre hinweg die Treue halten. Wer sich durch langjährige Arbeit in der Branche einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen erworben habe, der soll ihn auch dann behalten, wenn der Arbeitgeber einmal wechsele! Nur so lasse sich die hohe Fluktuation durch das Abwandern von Fachkräften und damit der Verlust von Branchen-Know-how stoppen. „Die Arbeitgeber haben dies aber bislang strikt abgelehnt. Sie erkennen nicht, wie wichtig es ist, die Jobs in der Reinigung deutlich attraktiver zu machen“, sagt Karl-Heinz Michel. Im Gegenteil: Durch die Kündigung des Rahmentarifvertrags verschlechtere sich die Stimmung im Gebäudereiniger-Handwerk jetzt erst richtig. „Die Unternehmer riskieren viel. Sie sägen am eigenen Ast, indem sie faire Rahmenbedingungen für die Arbeit und damit das Vertrauen und den Teamgeist aufs Spiel setzen“, so Kollege Michel.

Die Friedenspflicht zwischen IG BAU und Innungsverband endet am 31. Juli. „Bis dahin wird die Wut der Beschäftigten weiter wachsen. Sie werden ihrem Ärger bei betrieblichen und öffentlichen Aktionen in den nächsten Wochen Luft machen“, kündigt Michel an.

Müssen ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen: Reinigungskräfte. Wer nur einen Teilzeitjob hat, soll künftig keinen Zuschlag bei Überstunden bekommen. So wollen es die Arbeitgeber. Wir halten dagegen: „Das ist der Griff ins Portemonnaie von Menschen, die hart arbeiten und ohnehin wenig verdienen.

Foto: IG BAU

(Der Abdruck des Fotos ist honorarfrei.
Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.]

Stress und Überstunden= Krankenstand steigt!

Beschäftigte im Bezirksverband im Schnitt fast 110 Tage krank im Jahr

Grippe zum Winterende, Rückenbeschwerden, Unfall am Arbeitsplatz: Im gesamten Bezirksverband Wiesbaden waren Beschäftigte im vorletzten Jahr durchschnittlich zwischen 16 (in Wiesbaden) und 21 Tage (im Westerwaldkreis) lang krankgeschrieben. Das geht aus der Statistik der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor.

Der Krankenstand – also der durchschnittliche Anteil der Krankgeschriebenen pro Tag liegt im Bezirksverband damit zwischen 4,3 und 5,8 %. Die bundesweite Quote liegt im Schnitt bei 4,9 Prozent.

Nach Einschätzung unserer Gewerkschaft geht ein wachsender Teil der Krankmeldungen auf eine höhere Arbeitsbelastung zurück. „Die gute Konjunktur und fehlende Fach-kräfte sorgen dafür, dass Überstunden immer häufiger zum Normalfall werden. Doch Termindruck und Stress machen auf Dauer krank“, sagt Bezirksvor-sitzender Karl-Heinz Michel. Wer ohnehin am Limit arbeite, der sei auch anfälliger etwa für eine Erkältung.

„Gerade im Baugewerbe ist die Arbeitsbelastung wegen der vielen Aufträge derzeit
enorm. Und in der Reinigungsbranche ist es gang und gäbe, dass Beschäftigte
regelrecht im Wettkampf gegen die Uhr putzen müssen“, so Michel. Hinzu kommt:
Dort, wo der Arbeitsdruck hoch ist, gehen nach Beobachtung der Gewerkschaft viele Beschäftigte auch dann zur Arbeit, wenn sie krank sind. In einer aktuellen
Untersuchung des DGB gaben bundesweit zwei Drittel der Befragten an, trotz
Krankheit gearbeitet zu haben.

Die Zahl der Erkältungen steigt zum Ende des Winters an. Aber viele Krankentage gehen auch auf das Konto von Stress und hoher Belastung im Job.
Foto: IG BAU

Rechtsexperten halfen 290 Mal aus der Patsche!

Juristische Hilfe für Handwerker und Reinigungskräfte

Geprellte Löhne, unerlaubte Kündigungen, verwehrte Urlaubstage: Wegen Streitigkeiten im Job waren die Rechtsberater der IG BAU Wiesbaden-Limburg im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 290 Mal kamen die Juristen der Gewerkschaft in der Region zum Einsatz. „Nicht gezahlte Löhne, fehlende Weihnachts- oder Urlaubszahlung – gerade beim Thema Geld gab es viele Streitfälle. Sie betrafen besonders das Bau- und Reinigungsgewerbe“, berichtet der Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Michel.

Immer wieder versuchten Unternehmen, den Tariflohn zu unterschreiten. „Doch wenn die Firma im Arbeitgeberverband und der Mitarbeiter in der Gewerkschaft ist, dann ist eine Bezahlung nach Tarif Pflicht“, erklärt Michel. Viele Termine der Rechtsexperten gingen zudem auf das Konto von rechtswidrigen Kündigungen und fehlerhaften Hartz-IV Bescheiden, so die IG BAU.

Die Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich bei Problemen nicht einschüchtern zu lassen.„Ein riesiger Teil illegaler Praktiken kommt nicht ans Licht, weil sich Arbeit-nehmer aus Angst vor Krach oder Jobverlust nicht trauen“, so Karl-Heinz Michel. Doch müsse niemand Missstände ertragen. „Wer in einem Betrieb arbeitet, der es
mit Recht und Gesetz nicht so genau nimmt, sollte den Rechtsweg gehen – oder
sich gleich nach einer anderen Firma umsehen“, betont Michel. Angesichts der guten Lage am heimischen Arbeitsmarkt müssten gerade Fachkräfte im Handwerk nicht lange suchen, um einen „sauberen Arbeitgeber“ zu finden.

Anspruch auf kostenlosen Rechtsschutz haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Genauere Infos und Termine gibt es in den IG BAU-Büros Wiesbaden (Telefon: 06 11 – 8 70 23) und Limburg (Telefon: 0 64 31 – 2 60 25).

Bildunterzeile:
Helfen bei handfesten Streitigkeiten im Job: Für unsere Mitglieder waren die Rechtsschutz-Experten im vergangenen Jahr häufig gefragt.

Text und Foto: IG BAU

Bei Streit mit dem Chef: Rechtsexperten der IG BAU kontaktieren!

Rechtshilfe für Beschäftigte im Bezirksverband

Juristischer Beistand bei Problemen im Job: Im letzten Jahr waren die Rechtsberater der
IG BAU Wiesbaden-Limburg in insgesamt 416 Fällen aktiv. Die Rechtsschutz-Experten
der Gewerkschaft standen Beschäftigten auch aus Wiesbaden zur Seite, wenn es Ärger
mit dem Chef oder der Bürokratie gab.

„Für volle Terminkalender sorgten Rechtsfragen von A wie Abmahnung bis Z wie
Zeugnisverweigerung“, berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Michel. Auch
zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne seien 2016 häufig Thema gewesen, so der
Gewerkschafter. Viele Arbeitgeber hätten den Beschäftigten Sonderzahlungen wie das
Weihnachtsgeld oder Feiertagszuschläge vorenthalten. „Behördenentscheidungen wie
fehlerhafte Hartz-IV-Bescheide, Rentenberechnungen oder Schwerbehinderten- anerkennungen bargen ebenfalls oft Konfliktpotenzial“, so Michel weiter.

Häufig sei gerade die Reinigungsbranche von Streitigkeiten betroffen: „Angeordnetes
Turbo-Putzen ohne Zahlung der Mehrarbeit ist leider nach wie vor ein Trend bei vielen
Firmen“, beklagt die IG BAU. Aber auch Bauarbeiter, Garten- und Landschaftsbauer,
Maler und Lackierer bis hin zu Floristen hätten oft nach fachlicher Hilfe gefragt. Die
Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich weder von Chefs noch von Behörden
einschüchtern zu lassen.

Termine für die Rechtsberatung können vereinbart werden in den IG BAU-Büros in
Wiesbaden (Telefon: 06 11 – 8 70 23) und Limburg (Telefon: 0 64 31 – 2 60 25).

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http://www.igbau.de/Binaries/Binary10077/FB_Rechtsschutz_03_2010.pdf

Sachkundige Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten im Job: Die Rechtsberatung der IG BAU Wiesbaden-Limburg hilft bei Ärger mit Chef oder Behörden. Das gibt Bauarbeitern, Malern oder Gebäudereinigerinnen Orientierung im Paragrafen-Dschungel.
Foto: IG BAU

Öffnungszeiten unserer Büros

Mitgliederbüro Wiesbaden
Telefon: 0611/87023
Fax: 0611/87058
E-Mail: wiesbaden@igbau.de
Salierstraße 25, 65189 Wiesbaden

Öffnungszeiten bis 30.08.2019:

Montag bis Mittwoch
08:30 h -12:30 h und 13:30 h - 16:30 h

Donnerstag
08:30 h -12:30 h und 13:30 h - 18:00 h

Freitag
08:00 h -13:00 h

Achtung: Ab 2.9.2019 geänderte Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch
08:30 h -12:30 h und 13:30 h – 16:00 h
Donnerstag
08:30 h -12:30 h und 13:30 h - 18:00 h
Freitag
08:00 h -13:00 h


Mitgliederbüro Limburg
Tel.: 06431/26025
Fax.: 06431/27967
E-Mail: limburg@igbau.de
Westerwaldstr. 111, 65549 Limburg

Öffnungszeiten:

Montag:
08:00 h bis 12:00 h
und 13:00 h bis 18:00 h

Rechtsberatung ist nur montags möglich und
nach vorheriger Terminvereinbarung.

Individuelle Termine für andere Sprechtage
bitte telefonisch vereinbaren.

Hinweise:
Außerhalb unserer Öffnungs- und Sprechzeiten ist eine
Rufumleitung zu unserem Service-Center bis 20:00 h geschaltet.

Vom Service-Center werden wir über Deinen Anruf informiert und rufen Dich schnellstmöglich zurück!

Gerne kannst Du uns auch per e-Mail Dein Anliegen mitteilen.
Für eine Rechtsberatung bitte telefonisch einen Termin vereinbaren.

Telefonisch sind wir erreichbar (Telefon: 0611/87023).
Für eine Rechtsberatung bitte telefonisch einen Termin vereinbaren.

Telefonisch sind wir erreichbar (Telefon: 06431/26025)