News aus dem DGB


Rente: Kurswechsel jetzt! Handeln statt aussitzen!

Deine Stimme für eine gute Rente – Auf zur Demonstration am 25. August in Kassel!

Egal, wie alt du heute bist: Wenn du im Alter gut leben willst, setz dich jetzt mit uns für eine gute Rente ein!

Wenn es keinen Kurswechsel in der Rentenpolitik gibt, werden immer mehr Menschen von sozialem Abstieg oder von Armut im Alter bedroht sein. Wir brauchen wieder eine gesetzliche Rente, von der alle Menschen im Alter leben können. Private Altersvor- sorge kann die gesetzliche Rente nicht ersetzen, zumal viele Menschen nicht über das nötige Einkommen verfügen, um sich so zusätzlich abzusichern.

In diesem Jahr haben wir die Chance, bei der Rente viel zu bewegen. Dafür zählt jede Stimme. Denn bei der Bundestagswahl geht es auch um die Zukunft der Rente. Wir fordern die im Bundestag vertretenen Parteien auf, die gesetzliche Rente in der kommenden Legislaturperiode wieder stark zu machen.

Wir machen gemeinsam Druck in Hessen, Thüringen und bundesweit, um unsere Ziele zu erreichen:

Rentensinkflug stoppen!
· Das Rentenniveau auf dem heutigen Stand von 48 Prozent stabilisieren und im weiteren Schritt anheben, auf etwa 50 Prozent!
· Die betriebliche Altersvorsorge stärken – mit Tarifvertrag und vom Arbeitgeber mitfinanziert!
· Den Schutz der Rentenversicherung auf die Selbstständigen ausweiten und Erwerbsminderungsrenten verbessern!
· Gute Arbeit und gesicherte Übergänge in die Rente!

Mit unserer gemeinsamen Rentenkampagne haben der DGB und die Gewerkschaften es geschafft, dass die Parteien nach langer Zeit wieder über eine andere Rentenpolitik nachdenken. Unsere Vorschläge für eine gute Rente werden ernst genommen und diskutiert. Jetzt setzen wir noch eins drauf und werden mitten im Wahlkampf den Druck erhöhen: für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Am 25. August werden wir durch Kassel demonstrieren.

Sei dabei, damit deine Meinung zählt!


Infos gibt es unter http://nordhessen.dgb.de/-/nXA

Liebe Kolleginnen und Kollegen des DGB-Kreisvorstands,
liebe Geschäftsführenden der Gewerkschaften,

am 15.09. findet erneut ein bundesweiter Aktionstag zum Thema Rente statt.

Wir fordern weiterhin und entwschlossen einen Kurswechsel in der Rente! Der Bundesvorstand hat vor wenigen Tagen beschlossen, dass nochmals ein bundesweiter Aktionstag zur Rentenkampagne stattfinden soll. Dieser ist in Absprache mit den DGB-Bezirksvorsitzenden für Freitag, den 15. September, terminiert. Die Kernaussage ist: „Rente: Kurswechsel jetzt! Handeln statt aussitzen.“

Bitte organisiert an diesem Tag öffentliche, bildstarke Aktionen in Betrieben oder auf der Straße. Nutzt die Idee der „langen Bank“ – wir arbeiten gerade einen Aktionsvorschlag (mit Bierbänken) hierzu aus und informieren euch in Kürze weiter.
Es wird für den Tag Stoffbanner und entsprechendes Material zum Verteilen geben.

Bitte versucht im Laufe der kommenden Wochen in euren Gremien zu klären, ob und welche Aktionen in oder vor ‚euren‘ Betrieben oder auf der Straße möglich sind.

Die bezirkliche Rückmeldefrist zur Meldung der Aktivitäten ist der 05. September.
Für Wiesbaden:
Wenn wir eure Rückmeldung bis zu unserer nächsten DGB-Kreisvorstandssitzung, am 14.08.17 hätten, wäre das gut. Entsprechend könnten wir die Unterstützung/Beteiligung an den Aktionen planen.
Für Limburg:
Wenn wir eure Rückmeldung bis zu unserer nächsten DGB-Kreisvorstandssitzung, am 21.08.17 hätten, wäre das gut. Entsprechend könnten wir die Unterstützung/Beteiligung an den Aktionen planen.

Mit besten Grüßen

Sascha Schmidt Sascha Schmidt
DGB-Gewerkschaftssekretär
Kreisverbandsvorsitzender Wiesbaden-Rheingau-Taunus
Büro Wiesbaden
Bahnhofstr. 61
65185 Wiesbaden
Tel.: 0611 / 40 10 52
Fax: 0611 / 40 01 71
Mobil:0160-97262929
https://www.facebook.com/DGBWiesbadenRheingauTaunus
www.dgb-wiesbaden.de

Hartz-IV-Aufstockung: Wiesbaden besonders betroffen

Mindestlohn würde auch kommunale Kosten dämpfen 

Nach einer aktuellen Auswertung der Agentur für Arbeit im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ist Wiesbaden nach Offenbach die Stadt mit der höchsten Aufstocker-Quote im Rhein-Main-Gebiet. Als Aufstocker werden Beschäftigte bezeichnet, die aufgrund niedriger Einkommen zusätzlich Hartz IV beantragen müssen.

Vergleich aller westdeutschen Kommunen:
Offenbach auf Platz 1, Wiesbaden folgt auf Platz 7. Weit besser platziert sind Frankfurt am Main (Platz 28), Darmstadt (Platz 40) und Mainz (Platz 79).

Allein für die Betroffenen in Wiesbaden mussten dafür im Jahr 2012 rund 27 Millionen Euro an Steuermitteln aufgewendet werden, im Rheingau-Taunus-Kreis waren es rund fünf Millionen Euro. Diese Steuermittel waren notwendig, um Geringverdienern überhaupt das gesellschaftliche Existenzminimum garantieren zu können. „Die Armut von Beschäftigten verzerrt den Arbeitsmarkt und kommt uns alle als Steuerzahler teuer zu stehen – wir subventionieren mit unseren Steuern Geschäftsmodelle, die Hungerlöhne zahlen“, so Philipp Jacks, DGB-Kreisverbandsvorsitzender Wiesbaden-Rheingau-Taunus.

Die Mietzahlungen für Hartz IV-Beschäftigte müssen größtenteils von den Kommunen geleistet werden: nach den DGB-Berechnungen wurde die Wiesbadener Kommunalkasse dadurch mit 18 Millionen Euro belastet, im Rheingau-Taunus-Kreis um weitere 3 Millionen. Der jetzt geplante Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde komme daher nicht nur vielen Geringverdienern zu Gute, sondern entlaste zugleich auch den Haushalt der Kommunen wie auch den Bund, so Jacks weiter.

Niedriglöhne und die oftmals hohen Mietkosten sind aus gewerkschaftlicher Sicht die wesentlichen Ursachen dafür, dass Beschäftigte in Wiesbaden überdurchschnittlich auf Hartz IV angewiesen sind. Aber auch das besonders hohe Verarmungsrisiko in einzelnen Branchen begünstigt dies. So ist das Hartz-IV-Risiko im Reinigungsgewerbe bundesweit etwa sechs Mal höher als in allen Branchen. Im Gastgewerbe sowie bei der Leiharbeit ist das Hartz-IV-Risiko etwa drei Mal höher als in der Wirtschaft insgesamt.

Das Hartz-IV-Risiko sozialversicherter Beschäftigten ist in Wiesbaden mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer und genau doppelt so hoch wie in Hessen insgesamt. Erstmals legt der DGB Daten vor, die zeigen, dass Beschäftigte in Wiesbaden ein deutlich höheres Verarmungsrisiko haben als in den Großstädten insgesamt.

Nicht berücksichtigt ist dabei die sog. Dunkelziffer erwerbstätiger Armer, die aus Scham oder Unwissenheit auf ihnen zustehende Hartz-IV-Leistungen verzichten.

Quelle: DGB-Berechnungen nach BA-Statistik: Erwerbstätigkeit von erwerbsfähigen Arbeitslosengeld II-Beziehern

Gabriele Kailing: Korrekturen bei der Agenda 2010 sind dringend notwendig.
Foto: DGB

Ehrenamtliche Mitglieder DGB Kreisverband Wiesbaden/Rheingau-Taunus

Gewerkschaft
IG BAU
IG BCE
EVG


GdP
GEW
IG Metall
NGG
ver.di

Vorsitzender









Mitglied
Michael Leschnik
Rainer Brombacher
Rainer Schuster


Sandra Temmen
Thomas Eilers
Doris Wege
Rainer Blum
Bernd Meffert

Sascha Schmit
Stellvertreter/in
Manfred Mahle
Marco Rosenlöcher
M.-C.Roque-Oefinger
Herbert Puttich

Bernd Kuske-Schmittinger
Ulrich Horbrügger
Elke Bethwell
Peter-Martin Cox
Andrea Baum

Michael Leschnik

Unser Team in Wiesbaden

Sascha Schmitt
Gewerkschaftssekretär
Tel: 06 11 - 40 10 52
Fax: 06 11 - 40 01 71
E-Mail: Sascha.SchmittE-Mail-Adressedgb.de


Manuela Menges
Verwaltungsangestellte
Tel: 06 11 - 40 10 52
Fax: 06 11 - 40 01 71
E-Mail: Manuela.MengesE-Mail-Adressedgb.de